Für Stadt, Land und Dich

 

Seit Generationen bewirtschaften die rund 100 St.Galler Ortsgemeinden nachhaltig das Allgemeingut und verwenden die erwirtschafteten Mittel gezielt für die Erfüllung gemeinnütziger, kultureller und anderer Aufgaben im öffentlichen Interesse. Ihre Leistungen kommen der Allgemeinheit zugute und sichern so – ohne den Einsatz von Steuergeldern – die Lebensqualität für jeden Einzelnen.

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Generalversammlung 2026

Die Generalversammlung 2026 fand am 25. April 2026 in der Tonhalle Wil statt.

"Wir machen das gerne, wir machen das still und bescheiden und wir machen das, ohne Steuern zu erheben." Niklaus Amacker, Präsident des Verbands St.Galler Ortsgemeinden (VSGOG), wies gleich zu Beginn der Generalversammlung darauf hin, welche Bedeutung die Ortsgemeinden im Kanton St.Gallen innehaben. Sie tragen die Verantwortung für die Hälfte der Waldfläche im Kanton St.Gallen, bewirtschaften Alpen, unterhalten Waldhütten und Wanderwege, betreiben Energieversorgungen, erhalten historische Gebäude, stellen Bauland für Schulen zur Verfügung oder unterstützen Vereine und kulturelle Veranstaltungen mit jährlichen Beiträgen. "Die Ortsgemeinden erbringen gemeinnützige Leistungen und engagieren sich täglich für die Allgemeinheit", betonte Amacker vor gut 200 Vertreterinnen und Vertretern von Ortsgemeinden und Gästen, unter ihnen Regierungsrat Christof Hartmann, Nationalrat Lukas Reimann, Divisionär Willy Brülisauer, diverse Kantonsrätinnen und Kantonsräte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden. Ähnlich wie Amacker äusserte sich in der Tonhalle Wil Hans Mäder, Präsident der Stadt Wil, der ebenfalls die Wichtigkeit der Ortsgemeinden für die Gemeinschaft hervorhob.

Wichtige Traktanden betrafen die Statuten des Verbands, die durch eine Revision auf den neuesten Stand gebracht wurden, sowie den Vorstand, bei dem durch die Wahl von Judith Schmidheiny, Präsidentin der Ortsbürgergemeinde Altstätten, der vakante Sitz wiederbesetzt werden konnte. Beim Jahresbericht 2025 erwähnte Niklaus Amacker im Besonderen den Workshop, bei dem Hilfsmittel erarbeitet wurden, durch welche die Kommunikation gegen aussen und die Sichtbarkeit der Ortsgemeinden gestärkt werden können. Bei der Rechnung 2025 resultierte ein Verlust und das Budget 2026 rechnet mit einem Gewinn. Ein wichtiges Datum für den VSGOG ist das Jahr 2027. Im nächsten Jahr wird der Verband 100 Jahre alt. Das Jubiläum wird mit einer Jubiläums-Generalversammlung, einem Festakt und Feierlichkeiten in der Tonhalle St.Gallen begangen. Im Anschluss an die Generalversammlung referierte Regierungsrat Christof Hartmann, Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements Kanton St. Gallen, zum Thema "Herausforderungen und Chancen in der Migration" sowie Divisionär Willy Brülisauer, Kommandant Territorialdivision 4, zur aktuellen Sicherheitslage und Auswirkungen auf die Schweizer Armee. 

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Tag der Gemeinden 2025

 

 

"Es gibt nur ein Ziel", sagte Matthias Bellwald, "zurück ins Dorf." Der Gemeindepräsident von Blatten – das Dorf im Lötschental im Kanton Wallis war im Mai 2025 durch einen Bergsturz zerstört worden – ist überzeugt, dass das Dorf eine Zukunft hat. "Das Lötschental ohne Blatten ist keine Option", sagte er. Aus diesem Grund laufen unter dem Motto "Blatten 2030" Wiederaufbauarbeiten, damit die ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Jahr 2026 temporär in die Häuser zurückkehren können, die noch intakt sind, und das Gros der Blattnerinnen und Blattner ab 2029 wieder in ihrem Heimatdorf wohnen kann. Beim Tag der Gemeinden 2025 an der OLMA, der vom Verband St.Galler Gemeindepräsidien (VSGP) und vom Verband St.Galler Ortsgemeinden (VSGOG) organisiert worden war, stand auch die Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus, an der besonders in der Verwaltung kein Weg vorbeiführt. Gleichwohl hoben die Referentinnen und Referenten unter der Moderation von Sabine Bianchi den Mahnfinger, einerseits wegen des Datenschutzes wie Angela Eicher, Leiterin Politische Planung, Controlling und Führungsunterstützung Staatskanzlei Kanton St.Gallen, und anderseits wegen der Menschen wie Kathrin Kölbl und Tom Heinz von der Abraxas Informatik AG hervorhoben. Der St.Galler Staatssekretär Benedikt van Spyk betonte vor 460 Vertreterinnen und Vertretern von Politischen Gemeinden, Bürger- und Ortsgemeinden aus der ganzen Schweiz, viele davon aus dem OLMA-2025-Gastkanton Wallis: "Wir können das Vertrauen der Bevölkerung nur gewinnen, wenn wir gute und stabile Lösungen anbieten." Dass KI auch im Weinbau eingesetzt wird, bestätigten die Winzer Florian Wetli ( Wetli Weine AG, Berneck), Diego Mathier (Adrian & Diego Mathier Nouveau Salquenen AG) und Martin Wiederkehr (Weinbauzentrum Wädenswil). "Wir verschliessen uns neuen Technologien nicht, dennoch muss die Tradition bewahrt werden." Es müsse eine Symbiose von digital und analog entstehen. Ähnlich äusserte sich Leo Schuler, Präsident der Burgergemeinde Zermatt, der ebenfalls von einer Symbiose sprach, und zwar von Tradition und Fortschritt, wobei bei der Burgergemeinde Zermatt noch der Tourismus hinzukommt. Fortschritt war auch das Thema von Marco Zahner, Geschäftsführer Energieagentur St.Gallen, der die Sonnenergie und vor allem die Speicher für die Solarenergie als Gamechanger bezeichnete.



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Ich freue mich, dass Sie sich für die Ortsgemeinden im Kanton St. Gallen interessieren und lade Sie ein, sich auf unserer Website zu informieren.

 

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (Kontakt).

 

Niklaus Amacker, Präsident